Mittwoch, 12. Januar 2011

FASHION // RING, RING!

http://www.stylemag-online.net/2010/11/09/ring-ring/
Grafikdesignerin Vanessa Schucht hatte eine kettenreaktionäre Idee: man nehme die alte Panzerkette des geliebten Freundes – und nicht umgekehrt! – fertig: mein neuer Lieblingsring. Bezaubernd angekettet!
www.ineedmore.de/

ART // MITCH EPSTEIN: INSIDE OUT



http://www.stylemag-online.net/2011/01/12/mitch-epstein-inside-outside/































Der Fotograf Mitch Epstein wurde außerhalb der USA eher durch seine Bildbände bekannt. Mit 'State of the Union' widmet sich das Kunstmuseum Bonn zwei seiner ikonischen Werkserien, welche die USA ganz unterschiedlich dokumentieren. 'Recreation' spiegelt typisch amerikanische Alltagssituationen der 1970er und 1980er Jahre: Motels mit Pools, Aufenthaltsräume und Situationen des Wartens an Flughäfen, ländliche Auszeitszenarien, pluralistisch unschuldige Freizügigkeit. Die intimen Einblicke in die Ausgelassenheit der Protagonisten, die Schräglage der Perspektive und der Randlichtabfall in den Schnappschüssen integrieren den Fotografen in die Szenerie, vermitteln das wehmütige Gefühl einer vergänglich flüchtigen Momentaufnahme aus einer optimistischeren Zeit. Völlig anders dagegen wirkt seine aktuelle Serie 'American Power' – der Fotograf steht außen, ist nicht mehr Teil des Geschehens sondern distanziert sich von seinen Motiven. Die Dominanz überproportionaler Kühltürme wirkt fiktional, die Stillleben der Verwüstung bedrückend – Epstein dokumentiert eine gewalttätige Energieindustrie, der man scheinbar machtlos gegenübersteht. Begleitend zur Ausstellung ist im Hatje Cantz Verlag der großformatige Bildband 'Mitch Epstein. State of the Union' erschienen – für alle, die nicht mehr bis zum 23. Januar nach Bonn kommen oder/und sich von den ausdrucksstarken Fotografien in aller Ruhe beeindrucken lassen möchten.

Mitch Epstein, 'State of the Union', Kunstmuseum Bonn, 11. November 2010 – 23. Januar 2011
kunstmuseum-bonn.de
Credits: 
Mitch Epstein, Amos Coal Power Plant, Raymond City, West Virginia 2004, Walther Collection Neu-Ulm
Mitch Epstein, New Orleans I, Louisiana 1974, Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln
Mitch Epstein, West Side Highway, New York City 1977, Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln

Freitag, 24. Dezember 2010

DESIGN // CHINESE WINTER WONDER HOUSE

http://www.stylemag-online.net/2010/12/24/chinese-winter-wonder-house/




























In Xi An, in der ländlichen Provinz Shaanxi in China werden es im Winter tagsüber bis zu -20° Grad. Schon beim Anblick der märchenhaft nebligen Täler überkommt einen das Frösteln. Eine heimelige Zuflucht baute sich der Architekt Qingyun Ma mit seinem Landhaus. Die einstige Zusammenarbeit mit Rem Koolhaas sieht man dem Bau an, offene Raumaufteilungen, collagen- und labyrinthartige Ebenen nach dem Vorbild eines kubistisch modernen Stadthauses bestimmen die Form. Hohe Fensterflächen und unverputzte Wände mischen sich mit Rot, Weiß und Stahl. Kieselsteinwände funktionieren wie Wärmespeicher, die optische Wärme im Haus stammt vom gelbbraunen Bambus – der Innenraum wurde vollständig mit den preiswerten, typisch chinesischen Paneelen ausgekleidet. Seit zehn Jahren ist das Haus ein architektonisches Vorbild in China für organische, nachhaltige aber trotzdem traditionsbewusste Bauweise.
Gefunden im Bildband 'Interiors Now!', Vol.1, erschienen im Taschen Verlag, herausgegeben von Angelika Taschen
www.taschen.com

Donnerstag, 23. Dezember 2010

ART // A COLLECTION A DAY

http://www.stylemag-online.net/2011/01/02/a-collection-a-day/





































Einen ganz besonderen Jahresrückblick präsentiert die Künstlerin und Illustratorin Lisa Congdon: An jedem Tag in diesem Jahr stellt(e) sie eine kleine Sammlung zusammenpassender Dinge vor – echte Fundstücke aus ihrem Haushalt oder Zeichnungen, Skurrilitäten, Kuriositäten, Banalitäten. Ihre kauzige Leidenschaft teilt sie auf ihrem Blog 'A Collection a Day', das dazugehörige Buch erscheint im nächsten Frühling, was beweist, dass sie nicht die einzig passionierte Sammlerin sein kann. Die Kunst besteht aber nicht allein im Sammeln und Abfotografieren, erst die farblichen und förmlichen Zusammenstellungen bezaubern. Unter den hübschen Arrangements sind: Federn, Radiergummis, italienische Briefmarken, alte Schwarzweißfotos, Keramik-Eulen, dänische Kerzenleuchter, Nähgarn, 1950er-Jahre-Lampen und Gepäckanhänger.Inspiriert, nostalgisch verzückt, und von geweckten Erinnerungen beflügelt, passiert das Jahr auf ganz andere Weise vor dem inneren Auge, als es ein politisch motivierter TV-Jahresrückblick vermag. Außerdem wird die Besonnenheit auf die eigenen kleinen Besitztümer gerichtet und vom Konsumzwang abgelenkt. Viel Spaß!

Courtesy: http://collectionaday2010.blogspot.com/